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Sabine Korte

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Der Christusmeister

Die Autorin lernte in Goa/ Indien einen Mann kennen, der ihr geistiger Mentor werden sollte: Pedro de Souza. Auf einfache und eindringliche Art und Weise vermittelt er ihr Werte und Wahrheiten, um ihr Leben liebevoller und weiser zu gestalten. Dabei interpretiert er die Lehre Christi neu und zeitgemäß. Entstanden ist ein funkelndes kleines Werk über das Verzeihen, über die Kraft der Gedanken, das Loslassen alter Glaubenssätze und die Kunst, das Leben aus vollem Herzen zu bejahen.
 

Leseprobe

"Christus", so hat Pedro de Souza erzählt, "war nicht so, wie die Kirche ihn schildert. Er hat das Leben bejaht. Er hat gesungen und gelacht, er hat Wein getrunken und Fisch gegessen. Seine Lebensphilosophie war positiv. Er wollte nicht am Kreuz enden. Er war so jung, er hätte sich besser schützen müssen. Aber als es ihm passierte und er die verschiedenen Stadien seiner Verfolgung und Hinrichtung durchlitt, hat er immer wieder von einem sehr hohen Bewusstseinsstand aus gehandelt und gesprochen."
Christus ist nicht für mich und auch nicht wegen meiner 'Sünden' gestorben. Ich bin nicht Schuld an seinem Tod. Noch am Kreuz verzieh er seinen Feinden. Er kreuzigte sie nicht, wie sie ihn kreuzigten, sondern betonte noch im Sterben, dass sie unschuldig seien. Diesen Weg wies er all jenen, die ihm folgen wollen. Kreuzige deinen Bruder nicht, sondern vergib ihm und finde in seiner Unschuld deine eigene Schuldlosigkeit gespiegelt. Das ist der Weg zum Himmel, der Weg zur Erkenntnis...

...Leistungsstreben, Konkurrenzdenken und Machtansprüche sind den meisten Frauen nicht fremd. Ich finde diese Eigenschaften in mir und in anderen Frauen, und ich glaube nicht daran, dass sie unterdrückt werden müssen. Aber immer häufiger bemerke ich, dass das weibliche Wertesystem eine ungeheure Kraft besitzt, jene Kraft, die sich nicht aus der Befriedigung des Ego speist, sondern aus etwas übergeordnetem, Transzendentem. Zu dieser Quelle haben alle Frauen dank ihrer angeborenen weiblichen Qualitäten und Fähigkeiten leichter Zugang als Männer. Liebe, Mitgefühl, Schutz für die Kinder, für die Alten und die Schwachen. Achtung vor der Natur und ihren Zyklen sind weibliche Werte. Und ihrer bedürfen wir alle, heute mehr denn je.
Und doch sind Frauen, die an die Macht gelangen, nicht in der Lage, ihre Werte durchzusetzen. Haben sie den Gipfel der Macht erklommen, sind Frauen männlicher und härter als jeder Mann. Dies kann nicht die Lösung sein.
Tatsächlich sind Frauen an sich sehr mächtig, und sie haben einen ungeheuren Einfluss auf den Mann.
Männer sind bereit, alles für eine Frau zu tun, ihr die Welt zu Füßen zu legen, all ihre Wünsche und Werte zu erfüllen, wenn sie damit ihre Liebe erringen können. In jedem Mann steckt ein kleiner Junge, der sich nach der Anerkennung der Frau sehnt. Die Frau ist seine erste große Liebe, und er wird sie niemals vergessen...
...Weibliches Selbstwertgefühl
Nur eine Frau mit hohem Selbstwertgefühl kann auch etwas für den Mann tun. Wenn ich mir meiner selbst sicher bin, wenn ich heiter, ausgeglichen und weise bin, dann fange ich keinen Krieg an. Dann überlasse ich dem Mann sein Hoheitsgebiet und regiere gelassen in meinem Reich.
Wenn die Frau sich darauf besinnt, dass sie eine Königin in ihrem Reich ist und keineswegs ein Söldner, der schwitzend und kämpfend durch das Hoheitsgebiet der Männer streift, dann wird sie feststellen, dass die Männer zu ihr kommen.
Das Reich der Frau ist für Männer von einer magischen Anziehungskraft. Männer wissen sehr wohl, dass sie in diesem Bereich alles bekommen können, Liebe, Trost, Lust, Anerkennung, und Sehnsucht treibt sie um, die Quelle dieser Wohltaten zu finden. Doch die Königreiche der Frauen sind verwaist und verödet, und die Herrscherinnen verdingen sich auf fremdem Terrain für wenig Lohn. Frauen, die genug Kraft, Stärke, Mut und Weisheit gesammelt haben, rate ich dringend, in ihre Königreiche zurück zu kehren. Es gibt in der Welt der Männer nichts zu verändern, aber viel kann verändert werden, wenn die Männer sich der Königin beugen und mit ihren Ideen wieder hinaus in die Welt ziehen.

 

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