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Heinrich Böll (bei wikipedia)
 

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www.heinrich-boell.de

Heinrich Böll, am 21. Dezember 1917 in Köln geboren, war nach dem Abitur Lehrling im Buchhandel, danach Studium der Germanistik, im Krieg sechs Jahre Soldat. Seit 1947 veröffentlichte er Erzählungen, Romane, Hör- und Fernsehspiele, Theaterstücke und war als Übersetzer tätig. 1972 erhielt Heinrich Böll den Nobelpreis für Literatur. Er starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich/Eifel. (Quelle: dtv)

Und sagte kein einziges Wort (1953)

Weil er den bedrückenden Verhältnissen nicht mehr gewachsen ist, lebt Fred Bogner von seiner Frau Käthe und seinen drei Kindern getrennt. Nach einem mit seiner Frau gemeinsam verbrachten Wochenende scheint die Trennung endgültig zu sein; doch wenig später erkennt der Mann in ihr den Menschen, den zu lieben er nie aufgehört hat.

Böll schrieb mit diesem Roman eine der wahrhaftigsten und ergreifendsten Ehegeschichten der deutschen Nachkriegsliteratur.

Leseprobe

Haus ohne Hüter (1954)

Wozu dieses Theater, wozu dieser Spuk, dieser tödliche Ernst mit der Ehe - und ein kleiner Stümper kommt daher und lässt dir deinen Mann abknallen. Das Schicksal zweier zwölfjähriger Jungen, deren Väter im Krieg gefallen sind und deren Mütter sich in der Nachkriegszeit nur schwer zurechtfinden können.

Irisches Tagebuch (1957)

Böll stattete mit diesen Aufzeichnungen einen Dank ab an eine Landschaft und ihre Menschen, denen er sich wahlverwandtschaftlich verbunden fühlte - ein liebenswertes Buch, in dem das ganze Irland eingefangen zu sein scheint.

Billard um halb zehn (1959)
Das äußere Geschehen ist in den Ablauf eines einzigen Tages des Jahres 1958 gespannt. Es ist der 80. Geburtstag von Heinrich Fähmel. In Rückblenden und Erinnerungen verbinden sich Vergangenheit und Gegenwart.

Bölls genialer Schreibstil fasziniert auf seine ganz eigene Weise. Man braucht eine gewisse Bereitschaft, sich auf diesen Roman einzulassen und wird mit überraschenden Wendungen und Erkenntnissen belohnt.

Leseprobe

Ansichten eines Clowns (1963)

Böll stellt einen Außenseiter dar, der mehr als andere unter den bornierten Phrasen, der Unbarmherzigkeit und bequemen Moral unserer Wohlstandgesellschaft leidet.

Starke Resonanz erfuhr dieser Roman durch das Missverständnis vom angeblichen "Antikatholizismus".

Leseprobe

Die verlorene Ehre der Katharina Blum (1974)
oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann

Katharina Blum ist eine hübsche junge Haushälterin - heiter und bescheiden. Auf einer Karnevalsparty verliebt sie sich spontan in einen Mann, der ein gesuchter Rechtsbrecher ist, und verhilft ihm zur Flucht. Damit gerät sie in den Mittelpunkt der Sensationsmache einer großen Boulevardzeitung:
"Personen und Handlung dieser Erzählung sind frei erfunden. Sollten sich bei der Schilderung gewisser journalistischer Praktiken Ähnlichkeiten mit den Praktiken der 'Bild'-Zeitung ergeben haben, so sind diese Ähnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich."

Leseprobe

Wo warst du, Adam? (1983)

Böll schildert den Krieg als eine Krankheit. Dabei stellt er den einzelnen Menschen in den Vordergrund, ohne diesen zu verzerren oder zu idealisieren. Ein Roman gegen den Krieg - völlig unmissverständlich wird die organisierte Sinnlosigkeit eines Krieges deutlich.

zum Buch

Frauen vor Flusslandschaft (1985) ist Bölls letzter Roman. Der Schauplatz ist das Bonn außerhalb der Tagespolitik - menschliche Beziehungen und Geschichten. Ein trauriges, bitteres Buch mit satirischen Akzenten.
 

Erzählungen:

Wanderer, kommst du nach Spa ... (1950)

Für Böll war es eine Frage der Moral, Krieg und Nachkriegszeit so zu beschreiben, wie sie wirklich waren. Er verliert sich nicht in vordergründigem Realismus, sondern dringt in die Tiefen und erfasst in wenigen, scheinbar nebensächlichen Details den Hintergrund jener Jahre.

zum Buch

Der Mann mit den Messern (1959)

Diese Kurzgeschichten prägten die Literaturgeschichte im Nachkriegsdeutschland besonders intensiv. Interessant ist ein autobiografisches Nachwort Bölls.

Als der Krieg ausbrach (November 1965)

Diese Erzählungen behandeln vorwiegend Stationen und Schicksale der Kriegs- und Nachkriegszeit. Böll lässt sich nicht auf eine bestimmte Form des Realismus einschränken. In einer Geschichte zum Beispiel, liefert er nur Materialien für die Phantasie des Lesers, dem es überlassen bleibt, die offenen Stellen nach seinem Geschmack auszufüllen.

Nicht nur zur Weihnachtszeit (1977)
Der Band enthält zwanzig der zwischen 1950 und 1953 veröffentlichten Erzählungen Heinrich Bölls.

Eine Satire auf Weihnachten und die monströse Steigerung der Festeswut in so mancher Familie (und in den Einkaufspalästen).

Die Verwundung und andere frühe Erzählungen (1983)
Der Band enthält zweiundzwanzig zwischen 1946 und 1952 entstandene Erzählungen Heinrich Bölls.

Böll schreibt über seelische Verwundungen, er versucht das Erlebnis des Krieges und das Elend der folgenden Jahre zu bewältigen. Das Buch hat eine fast unheimliche Aktualität und ist lesenswert auch für Generationen, die die Schrecken des Krieges nicht miterlebten.


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