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Thorwald Dethlefsen (bei wikipedia)
Rüdiger Dahlke
(bei wikipedia)

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Krankheit als Weg

Deutung und Be-Deutung der Krankheitsbilder
"Unsere Absicht ist nicht, Krankheit zu bekämpfen, sondern sie zu benützen."
Die Autoren zeigen in diesem Aufsehen erregenden Werk einen Weg zum tieferen Verständnis von Krankheit. Sie erläutern, dass physische und psychische Krankheiten letztendlich nur Symptome sind, die uns wertvolle Botschaften aus unserem Seelenleben übermitteln.

Leseprobe

 

Leseprobe

Hierin liegt eine ironische Gesetzmäßigkeit, der sich keiner entziehen kann: Der Mensch beschäftigt sich am meisten mit dem, was er nicht will. Dabei nähert er sich dem abgelehnten Prinzip so weit an, dass er es schließlich selbst lebt! Es lohnt sich, die beiden letzten Sätze nicht zu vergessen. Die Ablehnung irgendeines Prinzips sorgt mit Sicherheit dafür, dass der Betroffene dieses Prinzip selbst leben wird. Nach diesem Gesetz nehmen die Kinder später einmal die Verhaltensweisen an, die ihnen bei ihren Eltern so verhasst waren, werden Kriegsgegner mit der Zeit militant, Moralisten ausschweifend, Gesundheitsapostel schwer krank.
Man sollte nicht übersehen, dass auch Ablehnung und Kampf letztlich Hinwendung und Beschäftigung bedeuten. Im selben Sinne weist auch die strikte Vermeidung eines Wirklichkeitsbereiches darauf hin, dass ein Mensch hiermit ein Problem hat. Die interessanten und wichtigen Bereiche für einen Menschen sind diejenigen, welche er bekämpft und vermeidet - denn sie fehlen ihm in seinem Bewusstsein und machen ihn unheil. Einen Menschen können allein die Prinzipien im Außen stören, die er bei sich selbst nicht integriert hat.
Es sollte an dieser Stelle klar werden, dass es in Wirklichkeit keine Umwelt gibt, die uns prägt, formt, beeinflusst oder krank macht - die Umwelt verhält sich wie ein Spiegel, in dem wir immer nur uns selbst sehen, allerdings auch und besonders unseren Schatten, für den wir bei uns selbst blind sind. Genauso wie wir von unserem physischen Körper bei Eigenbetrachtung nur einen kleinen Teil sehen, viele Bereiche aber nicht sehen können (Augenfarbe, Gesicht, Rücken etc.) und für deren Betrachtung die Reflexion eines Spiegels benötigen, genauso besitzen wir für unsere Psyche eine Teilblindheit und können den uns unsichtbaren Teil (Schatten) nur über die Projektion und Reflexion der so genannten Umwelt oder Außenwelt erkennen. Erkenntnis bedarf der Polarität.

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